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Was ändert sich beim Sachbezug für KFZ mit geringen CO2-Emissionen?

Was ändert sich beim Sachbezug für KFZ mit geringen CO2-Emissionen?

Besteht für einen Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein Firmen-Kfz privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten monatlich als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern. Für Kraftfahrzeuge mit einem geringen CO2-Emissionswert sind jedoch nur 1,5 % anzusetzen. Was sich beim Sachbezug für Kfz mit geringen CO2-Emissionen ändert, erfahren Sie in unserer neuen Ausgabe von Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Was ändert sich beim Sachbezug für KFZ mit geringen CO2-Emissionen?

  • Besteht für einen Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein Firmen-KFZ privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal 960,00 Euro monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern.
  • Für Kraftfahrzeuge mit einem geringen CO2-Emissionswert sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal 720,00 Euro anzusetzen. Schafft man sich im ersten Quartal 2020 ein KFZ neu an, so liegt die Grenze bei 118 g CO2/km bezogen auf das NEFZ-Prüfverfahren.
  • Die bereits erfolgte Umstellung auf ein neues Prüfverfahren, dem sogenannten WLTP-Verfahren, zeigte bei den meisten KFZ höhere CO2-Emissionswerte als bisher. Für Kraftfahrzeuge, die ab dem 1. April 2020 erstmalig zugelassen werden, gilt nun grundsätzlich ein Grenzwert von 141 g/km gemessen nach dem WLTP-Prüfverfahren, um die günstigere Sachbezugsberechnung nutzen zu können.
  • Dieser Wert verringert sich in den Jahren 2021 bis 2025 um jährlich 3 Gramm.
  • Für Erstzulassungen ab dem 1. April 2020, für die im Typenschein bzw. Zulassungsschein noch kein WLTP-Wert ausgewiesen ist, gelten weiterhin die Bestimmungen der bisherigen Verordnungen.

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