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Können Arbeitnehmer Arbeitsmittel für das Homeoffice steuerlich nutzen?

Können Arbeitnehmer Arbeitsmittel für das Homeoffice steuerlich nutzen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können höhere Kosten für ein Homeoffice bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Welche Arbeitsmittel sind wann abzugsfähig? Entdecken Sie jetzt mehr dazu in Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Können Arbeitnehmer Arbeitsmittel für das Homeoffice steuerlich nutzen?

Jedem Arbeitnehmer steht für seine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit ein Werbungskostenpauschale von 132,00 Euro pro Jahr zu, welches bei der laufenden Lohnverrechnung bereits steuerlich berücksichtigt wird. Höhere Kosten für ein Homeoffice können bei der Arbeitnehmerveranlagung unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden:

  • Arbeitsmittel, die für die Ausübung des Berufs im Homeoffice notwendig sind, können zum Beispiel sein: Internetanschluss, Mobiltelefon oder Büromaterial wie Druckerpatronen und Papier, sofern diese nicht vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.
  • Aber auch privat angeschaffte Computer, Drucker, Headset, Kopierer, Webcam oder Scanner fallen darunter. Hier ist allerdings zu beachten, dass diese Geräte nur dann sofort abzugsfähig sind, wenn die Anschaffungskosten nicht mehr als 800,00 Euro betragen. Bei höheren Anschaffungskosten kann pro Jahr nur die Abschreibung für die Abnutzung geltend gemacht werden.
  • Zudem ist bei all diesen Aufwendungen auch immer jener Anteil nicht abzugsfähig, der auf eine private Nutzung entfällt.
  • Bei der steuerlichen Absetzbarkeit für ein eigenes Arbeitszimmer ist der Gesetzgeber sehr restriktiv. Diese ist nur unter besonderen Voraussetzungen möglich.

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